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Die entwickelte Meßmethode ermöglicht berührungslose, optische Vermessungen der Deformation von Strukturen, beispielsweise auch die eines Flugzeugtragflügels.

Zur Auswertung werden unterschiedliche Methoden der digitalen Bildverarbeitung herangezogen, wie z.B. Mustererkennung und subpixelgenaue Kantendetektion. Zur Abschätzung der erzielbaren Genauigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit werden zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Positions- und Winkelbestimmung untersucht.

Im ersten Fall eine Flächenkamera mit 756 x 581 Pixeln, die eine flächendeckende Infomation über die Deformation der Teststruktur liefert. Hier ist die anfallende Datenmenge allerdings sehr umfangreich und enthält auch eine Vielzahl unnötiger Informationen.

Beim Einsatz von zwei Zeilenkameras mit je 2588 Pixeln pro Zeile lassen sich hingegen Deformationen entlang zweier Biegelinien in Echtzeit mit hoher Auflösung erfassen und damit präzise berechnen.

Nach umfangreichen Labortests erfolgt eine direkte Portierung der Meßmethode mit zwei Zeilenkameras auf die Deformations­messung an einem realen Flugzeugtragflügel einer Boeing 707 mit einer Halbspannweite von 21 m. Die Einflüsse durch die Auflage von Gewichten, Triebwerke, sowie ein versteifender Holm sind mit hoher Genauigkeit erkennbar. Selbst Auslenkungen im Bereich von ±0,3 mm lassen sich auf eine Entfernung von 17,5 m bestimmen. Damit erfüllt die aufgezeigte Meßmethode bereits die Voraussetzungen für niederfrequente und somit instationäre Echtzeitmessungen.


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